
Iscador M c. Arg. 20 mg
Iscador M c. Arg. 10 mg
Iscador M c. Arg. 1 mg
Iscador M c. Arg. 0,1 mg
Iscador Qu c. Arg. 20 mg
Iscador Qu c. Arg. 10 mg
Iscador Qu c. Arg. 1 mg
Iscador Qu c. Arg. 0,1 mg
Liebe Patientin, lieber Patient!
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung
dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben
bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat
benötigen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben
sind. Siehe Abschnitt 4.
- Wenn Sie sich nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Iscador beachten?
3. Wie ist Iscador anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Iscador aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. und wofür wird es angewendet?
Iscador ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur erweiterten Behandlung bei Geschwulst-
krankheiten.
Anwendungsgebiete
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis wird Iscador M c. Arg./
Qu c. Arg. angewendet, um bei Erwachsenen die Form- und Integrationskräfte zur Auflö-
sung und Wiedereingliederung verselbständigter Wachstumsprozesse anzuregen, insbe-
sondere in den Reproduktionsorganen, der Blase und der weiblichen Brust, z. B.
- bei bösartigen Geschwulstkrankheiten, auch mit begleitenden Störungen der blutbilden-
den Organe;
- bei gutartigen Geschwulstkrankheiten;
- zur Vorbeugung gegen Geschwulstrezidive nach Operationen;
- bei definierten Vorstufen von Krebs (Präkanzerosen).
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Iscador beachten?
Iscador darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Mistelzubereitungen oder einen der in Abschnitt 6. genannten
sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- bei akut entzündlichen bzw. hoch fieberhaften Erkrankungen (Körpertemperatur über
38 °C): die Behandlung sollte bis zum Abklingen der Entzündungszeichen unterbrochen
werden.
- bei chronischen granulomatösen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen mit stark
ausgeprägten Krankheitszeichen oder unter einer die Immunreaktion unterdrückenden
(immunsuppressiven) Behandlung.
- bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) mit Herzrasen (Tachykardie).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Iscador anwenden.
Bei primären Hirn- und Rückenmarkstumoren oder bei Hirnmetastasen mit Gefahr einer
Hirndruckerhöhung sollte Iscador nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung angewendet
werden.
Es empfiehlt sich, die Ampulle vor der Injektion kurz in der Hand zu erwärmen.
Anwendung von Iscador zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich
andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwen-
den.
Zu Wechselwirkungen mit anderen das Immunsystem beeinflussenden (immunmodulieren-
den) Substanzen (z. B. Thymusextrakten) liegen keine Untersuchungen vor. Bei zeitnaher An-
wendung entsprechender Präparate ist eine vorsichtige Dosierung und Kontrolle geeigneter
Immunparameter empfehlenswert.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden nicht untersucht, sind jedoch auch
nicht bekannt.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder
beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels
Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Auswirkungen von Iscador auf die Schwangerschaft, die Geburt und auf die Entwicklung
des Kindes nach der Geburt, vor allem auf die Entwicklung der Blutbildung und des Immun-
systems beim Ungeborenen/Säugling, wurden nicht untersucht. Das mögliche Risiko für
den Menschen ist somit nicht bekannt. Bei Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit
ist Vorsicht geboten.
3. Wie ist Iscador anzuwenden?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben
bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie
bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Art der Anwendung
Die subkutane Injektion sollte nach Möglichkeit in Tumor- oder Metastasennähe, ansonsten
an stets wechselnden Körperstellen (z. B. Bauchhaut, Oberarm oder Oberschenkel) erfol-
gen. Entzündete Hautbezirke oder Bestrahlungsfelder sind jedoch in jedem Fall zu meiden.
Es ist auf streng subkutane Injektionstechnik zu achten.
Vorsichtshalber wird empfohlen, Iscador nicht mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze
aufzuziehen.
Nach Säuberung der Einstichstelle (z. B. durch Abreiben mit 70%igem Alkohol) eine Haut-
falte bilden und die Injektionsnadel schräg einstechen. Den Spritzenstempel leicht zurück-
ziehen. Sollte Blut erscheinen, wurde ein Blutgefäß getroffen. Die Injektion in diesem Fall an
einer anderen Stelle wiederholen. Wenn kein Blut erscheint, langsam injizieren, anschlie-
ßend die Nadel herausziehen und auf die Einstichstelle kurz mit einem Tupfer drücken.
Es wird in jedem Fall empfohlen, die Injektionstechnik durch eine darin erfahrene Person
zu erlernen.
Iscador Ampullen sollten nach dem Öffnen sofort verwendet werden. Angebrochene Am-
pullen dürfen nicht aufbewahrt und zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden, da die
Sterilität der Injektionsflüssigkeit nicht mehr gewährleistet ist.
Dosierung
Die Dosierung erfolgt grundsätzlich individuell. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt
die folgende übliche Dosierung.
Einleitungsphase
Um Überreaktionen zu vermeiden, wird zu Beginn der Therapie mit Iscador M c. Arg./
Qu c. Arg. eine einschleichende Dosierung mit Iscador M/Qu Serie 0 empfohlen. Auch
wenn bereits mit einem anderen Mistelpräparat therapiert wurde, muss bei Therapiebeginn
mit Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. wieder mit der entsprechenden Serie 0 begonnen
werden.
Es wird 2 bis 3 mal wöchentlich 1 ml subkutan injiziert in ansteigender Stärke entsprechend
der Zusammenstellung der Serie.
Wird die Serie 0 gut vertragen, kann bis zum Erreichen der individuellen Reaktionsdosis
des Patienten auf Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. Serie I bis eventuell Serie II gesteigert
werden.
Die optimale Stärke bzw. Dosis muss individuell ermittelt werden. Hierzu sind nach heu-
tigem Wissensstand folgende Reaktionen zu beachten, die einzeln oder in Kombination
auftreten können:
a) Änderung des subjektiven Befindens: am Injektionstag evtl. auftretende Abge-
schlagenheit, Frösteln, allgemeines Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und kurzzeitige
Schwindelgefühle sind keine Zeichen von Unverträglichkeit, sondern weisen auf eine
wirksame, möglicherweise schon zu hohe Dosierung hin. Wenn diese Erscheinungen
am Folgetag noch nicht abgeklungen sind oder ein tolerables Maß übersteigen, sollte
die Stärke bzw. Dosis reduziert werden.
Eine Besserung des Allgemeinbefindens (Zunahme von Appetit und Gewicht, Norma-
lisierung von Schlaf, Wärmeempfinden und Leistungsfähigkeit) und der psychischen
Befindlichkeit (Aufhellung der Stimmungslage, Zunahme von Lebensmut und Initiativ-
fähigkeit) sowie eine Linderung von Schmerzzuständen zeigen an, dass im optimalen
Bereich dosiert wurde.
b) Temperaturreaktion: Temperaturreaktion in Form eines überdurchschnittlichen An-
stiegs der Körpertemperatur wenige Stunden nach Injektion, einer Wiederherstellung
der physiologischen Morgen-/Abend-Differenz von mindestens 0,5 °C oder eines An-
stiegs des mittleren Temperaturniveaus unter Behandlung.
Bei Tumorfieber wird dagegen mit niedrigen Stärken eine Normalisierung und Rhyth-
misierung der Kerntemperatur angestrebt.
c) Immunologische Reaktion: z. B. Anstieg der weißen Blutzellen (Leukozyten).
d) Örtliche Entzündungsreaktion: an der Einspritzstelle bis max. 5 cm Durchmesser.
Erhaltungsphase
Mit der so ermittelten optimalen individuellen Stärke bzw. Dosis wird die Behandlung
fortgesetzt. Es wird entweder mit derjenigen Serie weitertherapiert, bei der die Reakti-
onsdosis die höchste Stärke darstellt oder mit der entsprechenden Sortenpackung (Pa-
ckung mit Ampullen einer Stärke). Zur Vermeidung von Gewöhnungseffekten empfiehlt
sich eine rhythmische Anwendung:
- Abwechslung mit geringeren Stärken bzw. Dosen in Form auf- und evtl. auch abstei-
gender Dosierungsreihen
- Rhythmisierung der Injektionsintervalle, z. B. Injektion am Tag 1, 2 und 5 jeder Woche
- Einfügung von Pausen, z. B. 1 bis 2 Wochen Pause nach etwa 4 Wochen Therapie;
bei längerer Behandlungsdauer können die Pausen ab dem dritten Behandlungsjahr
verlängert werden
Dauert die Therapiepause 4 Wochen oder länger, kann es bei Wiederaufnahme der
Behandlung zu einer verstärkten Anfangsreaktion kommen. Es wird deshalb empfohlen,
mit der nächst niedrigeren Stärke bzw. Serie wieder zu beginnen, z. B.: Therapie vor
der Pause mit Iscador Serie II, Beginn nach der Pause mit einer Packung Serie I, an-
schließend Weiterbehandlung mit Serie II.
Bei fortgeschrittener Krankheit oder wenn sich der Patient an den Iscador-freien Tagen
schlechter fühlt, kann es sinnvoll sein, ohne Pause täglich 1 ml zu injizieren.
In Abständen von 3 bis 6 Monaten sollte die Dosierung anhand der Patientenreaktion
(s.o.) sowie des Tumorverhaltens überprüft werden.
Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Nierenfunktion gibt es keine
hinreichenden Daten. Allgemeine Erfahrungen haben bisher keine Notwendigkeit einer
Dosisanpassung erkennen lassen.
Dauer der Anwendung
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt. Sie wird vom Arzt festgelegt und
richtet sich nach dem jeweiligen Rezidivrisiko und dem individuellen Befinden bzw.
Befund des Patienten. Sie sollte mehrere Jahre betragen, wobei in der Regel Pausen in
zunehmender Länge eingelegt werden.
Wenn Sie eine größere Menge von Iscador angewendet haben, als Sie sollten
Wenn Sie eine größere Menge Iscador angewendet haben, als Sie sollten, sprechen
Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie die Anwendung von Iscador vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung ver-
gessen haben, sondern führen Sie die Behandlung mit Ihrer normalen Dosis zum nächs-
ten vorgesehenen Zeitpunkt fort.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber
nicht bei jedem auftreten müssen.
Eine geringe Steigerung der Körpertemperatur und örtlich begrenzte entzündliche Reak-
tionen um die Einstichstelle der subkutanen Injektion treten zu Beginn der Therapie fast
regelmäßig auf und sind Zeichen der Reaktionslage des Patienten. Ebenso unbedenk-
lich sind vorübergehende leichte Schwellungen regionaler Lymphknoten.
Das durch Iscador-Injektion hervorgerufene Fieber soll nicht durch fiebersenkende Arz-
neimittel unterdrückt werden. Bei länger als 3 Tage anhaltendem Fieber ist an einen
infektiösen Prozess oder Tumorfieber zu denken.
Bei Fieber über 38 °C (evtl. mit Abgeschlagenheit, Frösteln, allg. Krankheitsgefühl,
Kopfschmerzen und kurzzeitigen Schwindelgefühlen) oder bei größeren örtlichen Reak-
tionen über 5 cm Durchmesser sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen dieser
Symptome und in reduzierter Stärke bzw. Dosis gegeben werden.
ISCADOR
®
Injektionslösung
Gebrauchsinformation: Information für Anwender
Wirkstoff:
fermentierter wässriger Auszug aus
Apfelbaummistel mit Argentum carbo-
nicum Trit. D4.
Wirkstoff:
fermentierter wässriger Auszug aus
Eichenmistel mit Argentum carboni-
cum Trit. D4.
Übermäßige örtliche Reaktionen lassen sich durch die Anwendung einer geringeren
Stärke des Präparates oder auch einer geringeren Menge von Iscador vermeiden. In
diesem Fall wird die Anwendung von 0,1– 0,5 ml Iscador mit Hilfe einer skalierten
1 ml-Spritze empfohlen.
Es können örtliche oder allgemeine allergische oder allergieähnliche (allergoide) Re-
aktionen (gewöhnlich in Form von generalisiertem Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlä-
gen, mitunter auch mit allergischer Schwellung in Mund und Hals [Quinckeödem],
Schüttelfrost, Atemnot und Verkrampfung der Atemwege, vereinzelt mit Schock oder
als akut entzündliche Erkrankung der Haut oder Schleimhaut [Erythema exsudativum
multiforme]) auftreten, die das Absetzen des Präparates und eine sofortige ärztliche
Behandlung erfordern.
Eine Aktivierung vorbestehender Entzündungen sowie entzündliche Reizerscheinungen
oberflächlicher Venen im Injektionsbereich sind möglich. Auch hier ist eine vorüberge-
hende Therapiepause bis zum Abklingen der Entzündungsreaktion erforderlich.
Es wurde über das Auftreten chronisch granulomatöser Entzündungen (Sarkoidose,
Erythema nodosum) und von Autoimmunerkrankungen (Dermatomyositis) während einer
Misteltherapie berichtet.
Auch über Symptome einer Hirndruckerhöhung bei Hirntumoren/-metastasen während
einer Misteltherapie wurde berichtet.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben
sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und
Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175
Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen mel-
den, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses
Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Iscador aufzubewahren?
Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf den Ampullen nach «EXP» und auf der Falt-
schachtel nach «Verwendbar bis:» angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. enthält
Der Wirkstoff ist: fermentierter wässriger Auszug aus Viscum album ssp. album (Apfelbaum-
mistel/Eichenmistel) mit Argentum carbonicum Trit. D4
Arzneimittelbezeichnung 1 Ampulle zu 1 ml enthält:
Wirkstoff: fermentierter wässriger Auszug aus Viscum
album ssp. album (Apfelbaummistel/Eichenmistel),
Herba rec. (Pflanze zu Auszug = 1:5, mit 0,0002
Teilen Argentum carbonicum Trit. D4 [HAB, V. 6])
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg.
20 mg 100 mg
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg.
10 mg 50 mg
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg.
1 mg 5 mg
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg.
0,1 mg 0,5 mg
Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke.
Wie Iscador aussieht und Inhalt der Packung
Iscador ist eine klare und, je nach Stärke, farblose bis gelb gefärbte Injektionslösung.
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. Serienpackungen mit jeweils 7 Ampullen zu 1 ml Injek-
tionslösung unterschiedlicher Stärke, setzen sich folgendermaßen zusammen:
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg.
Serie I
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg.
Serie II
Stärke Anzahl Ampullen Stärke Anzahl Ampullen
0,1 mg 2 1 mg 2
1 mg 2 10 mg 2
10 mg 3 20 mg 3
Die Serienpackungen sind als Bündelpackungen mit 14 (2 x 7) Ampullen erhältlich.
Zusätzlich sind folgende Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. Sortenpackungen, die jeweils
7 Ampullen zu 1 ml Injektionslösung gleicher Stärke enthalten, lieferbar:
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. 1 mg,
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. 10 mg,
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. 20 mg.
Die Serienpackungen enthalten jeweils Injektionslösungen in unterschiedlichen Stärken.
Für eine Anwendung in aufsteigender Stärke müssen die Ampullen der Reihe nach von
links nach rechts verwendet werden. Bitte beachten Sie daher die Nummerierung 1 – 7
in den Faltschachteln.
Bei den Sortenpackungen spielt die Reihenfolge der Anwendung keine Rolle, da alle
Ampullen einer Packung die gleiche Stärke enthalten.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Iscador AG, Spitalstrasse 22, D-79539 Lörrach
Tel.: 07621 16 22 600 Fax: 07621 16 22 601 E-Mail: info@iscador.de
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2015.
Iscador M c. Arg. 20 mg
Iscador M c. Arg. 10 mg
Iscador M c. Arg. 1 mg
Iscador M c. Arg. 0.1 mg
Iscador Qu c. Arg. 20 mg
Iscador Qu c. Arg. 10 mg
Iscador Qu c. Arg. 1 mg
Iscador Qu c. Arg. 0.1 mg
Dear patient!
Read all of this leaflet carefully before you start using this medicine because it con-
tains important information for you.
Always use this medicine exactly as described in this leaflet or as your doctor or phar-
macist have told you.
- Keep this leaflet. You may need to read it again.
- Ask your pharmacist if you need more information or advice.
- If you get any side effects, talk to your doctor or pharmacist. This includes any possi-
ble side effects not listed in this leaflet. See section 4.
- You must talk to a doctor if you do not feel better or if you feel worse.
What is in this leaflet
1. What Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. is and what it is used for
2. What you need to know before you use Iscador
3. How to use Iscador
4. Possible side effects
5. How to store Iscador
6. Contents of the pack and other information
1. What Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. is and what it is used for
Iscador is an anthroposophic medicine for the extended treatment of tumorous diseases.
Indications
In accordance with the anthroposophic knowledge of man and nature, Iscador M c. Arg./
Qu c. Arg. is used in adults to stimulate the forming and integrating forces for the
purpose of elimination and reassimilation of growth processes which have become
independent, especially in the reproductive organs, the bladder and the female breast,
for example
- in malignant tumorous diseases, also accompanied by disorders of the haematopoi-
etic organs;
- in benign tumorous diseases;
- as tumour recidivation prophylaxis following tumour surgery;
- in defined precanceroses.
2. What you need to know before you use Iscador
Do not use Iscador:
- if you are allergic to mistletoe preparations or any of the other ingredients of this
medicine (listed in section 6).
- if you have disorders accompanied by acute inflammation or high fever (body tem-
perature exceeding 38 °C (100.4 °F)): treatment should be discontinued until the
signs of inflammation have abated.
- if you have chronic granulomatous diseases and autoimmune diseases with very dis-
tinct symptoms or if you are treated with an agent suppressing your immune response
(immunosuppressive therapy).
- if you have an over active thyroid gland (hyperthyroidism) with increased heart beat
(tachycardia).
Warnings and precautions
Talk to your doctor or pharmacist before using Iscador.
In primary cerebral and spinal cord tumours or intracranial metastases with risk of
increased intracranial pressure, Iscador should only be administered if explicitly pre-
scribed by a doctor.
The ampoule should be warmed briefly in the hand before injecting.
Other medicines and Iscador
Tell your doctor or pharmacist if you are using, have recently used or might use any
other medicines.
No studies are available on interactions with other immunomodulatory substances (e.g.
thymus extracts). If such preparations are used within the same timeframe, careful dos-
age and monitoring of relevant immune parameters are recommended.
Interactions with other medicinal products have not been investigated, but are also not
known.
Pregnancy and breast-feeding
If you are pregnant or breast-feeding, think you may be pregnant or are planning to
have a baby, ask your doctor or pharmacist for advice before taking this medicine.
Effects of Iscador on pregnancy, birth and the development of the child after birth,
above all on the formation of blood cellular components and the immune system of
the foetus/infant, have not been investigated. Thus, the potential risk for humans is not
known. Caution is urged when used during pregnancy or the breast-feeding period.
3. How to use Iscador
Always use this medicine exactly as described in this leaflet or as your doctor or phar-
macist have told you. Check with your doctor or pharmacist if you are not sure.
Method of administration
If possible, subcutaneous injection should be in proximity to the tumour or metastasis,
otherwise at changing sites on the body (e.g. abdominal skin, upper arm or thigh). Do
not inject into inflamed skin regions or irradiated fields. The injection technique used
must be strictly subcutaneous.
ISCADOR
®
Solution for injection
Package leaflet: Information for the user
Active substance:
fermented aqueous extract of apple tree mistletoe
with Argentum carbonicum Trit. D4.
Active substance:
fermented aqueous extract of oak tree mistletoe
with Argentum carbonicum Trit. D4.
It is recommended as a precaution not to combine Iscador with other medicinal
products in a syringe.
After cleaning of the injection site (e.g. by rubbing off with 70% alcohol) pinch a
portion of the skin upwards and inject the needle diagonally. Pull the plunger of the
syringe gently backwards. In case blood appears a blood vessel has been punc-
tured. In this case the injection has to be repeated at another site. When no blood
appears, inject slowly, afterwards remove the needle and shortly press a swab onto
the injection site.
In any case it is recommended to learn the injection technique from a person expe-
rienced in this.
Iscador ampoules should be used immediately after opening. Opened ampoules
must not be kept for later use, as the sterility of the solution for injection is no longer
guaranteed.
Dosage
Dosing is always on an individual basis. Unless prescribed otherwise by the doctor,
the usual dosage is as follows:
Initial phase
In order to avoid excessive responses, it is recommended to start the treatment with
Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. gradually escalating the dose using Iscador M/
Qu Series 0. Even after previous treatment with a different mistletoe preparation,
treatment with Iscador M c. Arg./Qu c. Arg. must start once again with the corre-
sponding Series 0.
2–3 times a week 1 ml is injected subcutaneously in increasing strengths according
to the composition of the Series.
If Series 0 is tolerated well it is permissible to proceed to Iscador Series I or possibly
Series II until the individual reaction dose of the patient is reached.
The optimum strength or dose must be determined individually. According to the cur-
rent state of knowledge, this determination must be based on the following reactions,
which may occur in isolated form or in combinations:
a) Change in subjective condition: On day of injection, possible exhaustion, chills,
general malaise, headaches and brief episodes of dizziness are not signs of intol-
erance, but rather indicate an effective dose that may even already be too high. If
these phenomena have not abated the next day or are intolerable, the strength or
dose should be reduced.
An improvement in general condition (increased appetite and weight, normalization
of sleep, sense of warmth and performance capability) and mental condition (lighter
mood, increased optimism and initiative) as well as pain reduction are indication of
dosage within the optimum range.
b) Temperature reaction: A temperature reaction in the form of an above average rise
in body temperature a few hours after the injection, re-establishment of the physiologi-
cal morning/evening difference of at least 0.5°C (0.9 °F) or an increase in average
temperature level under treatment.
In cases of tumour fever, on the other hand, low strengths are used with the aim of
achieving normalization and rhythmization of the core temperature.
c) Immunological reaction: e.g. increase of white blood cells (leucocytes).
d) Local inflammatory reaction: Local injection site reaction up to max. 5 cm in
diameter.
Maintenance phase:
Treatment is continued with the optimum individual strength/dose as determined. Ei-
ther the Series is continued for which the reaction dose represents the highest strength,
or the corresponding sort pack is used (pack with ampoules of one strength). Rhythmic
administration is recommended to avoid habituation effects:
- Alternation with lower strengths/doses in the form of increasing or possibly decreasing
dosage Series.
- Rhythmization of the injection intervals, e.g. injection on days 1, 2 and 5 of each
week.
- Insertion of pauses, e.g. pausing for 1–2 weeks after 4 weeks of therapy; if therapy
lasts longer, pauses can be longer beginning with the 3rd year of therapy.
If the therapy pause lasts 4 weeks or longer, a more pronounced initial reaction
may be caused by resumption of therapy. It is therefore recommended to start again
with the next lower strength/Series, e.g.: therapy before pause with Iscador Series
II, resume after pause with 1 pack of Iscador Series I, followed by continuation of
therapy with Series II.
In cases of advanced disease, or if the patient feels less well on Iscador-free days, it
may make sense to inject 1 ml Iscador daily without any pause. At intervals of 3 – 6
months the dosage level should be reviewed based on patient reaction (see above)
and tumour behaviour.
Dosage in cases of impaired renal function:
The available data are insufficient to provide concrete dosage recommendation for
cases of impaired renal function. General experience with the product has to date
not revealed a need for dosage adjustment.
Duration of administration:
The treating doctor will determine the duration of administration. Duration of admin-
istration is not limited in principle. The physician will make a decision in this regard
based on the risk of recidivation in each case and on individual condition/findings.
Administration should continue for several years, whereby pauses of increasing length
are usually inserted.
If you use more Iscador than you should
If you administered more Iscador than you should have, please contact your doctor
or pharmacist.
If you forget to use Iscador
Do not use a double dose to make up for a forgotten injection but continue treatment
with the normal dose foreseen for the next point in time.
4. Possible side effects
Like all medicines, this medicine can cause side effects, although not everybody gets
them.
A slight increase in body temperature and local reaction at the subcutaneous injection
site are almost regular occurrences at onset of therapy and constitute signs of the
patient’s reaction status. Temporary slight swelling of regional lymph nodes is also
harmless.
The fever elicited by Iscador injections should not be suppressed with medicines that
reduce fever. If fever persists for longer than 3 days, the possibility of an infectious
process or tumour fever should be considered.
In case of fever higher than 38 °C (100.4 °F) (possibly accompanied by exhaustion,
chills, general malaise, headaches and brief episodes of dizziness) or larger local
reactions exceeding 5 cm in diameter, the next injection should not be administered
until these symptoms have abated and the strength/dose injected should be reduced.
Excessive local reactions can be avoided by using a reduced strength of the prepa-
ration or a smaller amount of Iscador. In this case, use of 0.1 – 0.5 ml Iscador in a
scaled 1 ml syringe is recommended.
Die Stärke in mg in der Arzneimittelbezeichnung gibt die Menge an frischem Pflan-
zenmaterial an, welche zur Herstellung von einer Ampulle Iscador M c. Arg./Qu c.
Arg. eingesetzt wurde. Bsp.: «Iscador M c. Arg. 1 mg» enthält den Auszug aus 1
mg frischem Apfelbaummistelkraut.
ISCADOR
AGM ISCADOR
AGM